Ringkasan episode
// „Der Leib Christi darf ja nicht in Currywurst schwimmen“ // Leo XIV. hat seine Lungenkrebs-Operation gut überstanden und möchte unbedingt seine Lateinamerikareise antreten, obwohl die Ärzte noch keinen Abschlussbericht über den Verlauf der Krankheit und mögliche Therapien vorgelegt haben. Der Papst will also keineswegs „sein Pontifikat an die Krankheit anpassen“, wie Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ihm nahelegte, sondern so schnell wie möglich seine Arbeit wieder aufnehmen. Alles wie gewohnt. Aber welche Gewohnheiten hat Leo XIV. eigentlich? Wen trifft der Papst zwischen Frühmesse und Mittagessen? Mit wem berät er sich täglich? Darum geht es in unserer heutigen Folge, und wer Andreas und Heike kennt, der weiß: Auch diese vermeintlich schlichten Fragen lösen eine Lawine vergnüglicher und überraschender Erkenntnisse aus.
// „Der Leib Christi darf ja nicht in Currywurst schwimmen“ // Leo XIV. hat seine Lungenkrebs-Operation gut überstanden und möchte unbedingt seine Lateinamerikareise antreten, obwohl die Ärzte noch keinen Abschlussbericht über den Verlauf der Krankheit und mögliche Therapien vorgelegt haben. Der Papst will also keineswegs „sein Pontifikat an die Krankheit anpassen“, wie Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ihm nahelegte, sondern so schnell wie möglich seine Arbeit wieder aufnehmen. Alles wie gewohnt. Aber welche Gewohnheiten hat Leo XIV. eigentlich? Wen trifft der Papst zwischen Frühmesse und Mittagessen? Mit wem berät er sich täglich? Darum geht es in unserer heutigen Folge, und wer Andreas und Heike kennt, der weiß: Auch diese vermeintlich schlichten Fragen lösen eine Lawine vergnüglicher und überraschender Erkenntnisse aus.
Episode
Ein ganz gewöhnlicher Tag im Leben eines Papstes
Didengarkan// „Der Leib Christi darf ja nicht in Currywurst schwimmen“ // Leo XIV. hat seine Lungenkrebs-Operation gut überstanden und möchte unbedingt seine Lateinamerikareise antreten, obwohl die Ärzte noch keinen Abschlussbericht über den Verlauf der Krankheit und mögliche Therapien vorgelegt haben. Der Papst will also keineswegs „sein Pontifikat an die Krankheit anpassen“, wie Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ihm nahelegte, sondern so schnell wie möglich seine Arbeit wieder aufnehmen. Alles wie gewohnt. Aber welche Gewohnheiten hat Leo XIV. eigentlich? Wen trifft der Papst zwischen Frühmesse und Mittagessen? Mit wem berät er sich täglich? Darum geht es in unserer heutigen Folge, und wer Andreas und Heike kennt, der weiß: Auch diese vermeintlich schlichten Fragen lösen eine Lawine vergnüglicher und überraschender Erkenntnisse aus.
Papst Leo XIV. hat Lungenkrebs – und jetzt?
Didengarkan// „Der Vatikan steht unter Schock, denn es gibt keinen Stellvertreter für den Stellvertreter Gottes.“ // Diese Nachricht erschüttert Menschen weltweit: Der Knoten an der Lunge, der zufällig bei Papst Leo XIV. entdeckt wurde, ist bösartig. Chirurgen haben am Dienstag nicht nur den Tumor, sondern gleich einen der drei unteren rechten Lungenlappen entfernt. Andreas hat den Internisten und Notfallmediziner Dr. Christian Burow aus Oldenburg interviewt, der die Lage medizinisch einordnen kann. Seine Einschätzung ist zunächst beruhigend: Wenn der Tumor tatsächlich so früh entdeckt wurde, dass er noch nicht gestreut hat, braucht der Papst sich zunächst nur von der Operation zu erholen und muss danach die Lunge engmaschig kontrollieren lassen. Aber die in drei Wochen anstehende, anstrengende Reise nach Südamerika durch drei Länder und 14 Orte, darunter einige in extremen Hochlagen? „Das würde ich einem Normal-Patienten nicht empfehlen“, sagt der Arzt. Und wenn sich herausstellen sollte, dass es doch Metastasen gibt?…
Wie verhindert die Kirche geistlichen Missbrauch?
Didengarkan// „Dann heißt es: Verlass deine Eltern, sie leben in Sünde!“ // Heute gibt es jede Menge Geflüster aus dem Vatikan: Heike und Andreas sprechen über den Dresdner Weihnachtsstollen, den der Papst noch nicht anschneiden durfte, über den neuen Supermarkt im Kirchenstaat, der Großfamilien Rabatte gewährt, und über eine eklatante Personalentscheidung, die Leo XIV. traf. Es geht auch um die neuen Nonnen aus Peru, die den Papst jetzt im Apostolischen Palast bekochen werden, und um die Tagebücher von Papst Franziskus, die der Vatikan auf der Frankfurter Buchmesse vorstellen wird. Aber es bleibt nicht locker-lustig. Aus aktuellem Anlass diskutieren Heike und Andreas auch über das heikle Thema „geistlichen Missbrauch“. Denn damit befasst sich die Bischofskonferenz in Deutschland derzeit, und deren Vorsitzender Heiner Wilmer zeigte sich „erschüttert“. Aber konnte er sich tatsächlich bisher nicht einmal vorstellen, was in der neuen Studie steht?
Vive le Pape!
Didengarkan// „Ich hab genauso oft geweint wie Leo XIV.“ // Andreas ist noch ganz ergriffen von seinen Erlebnissen auf der Frankreich-Reise von Papst Leo XIV. Denn niemand hatte damit gerechnet, dass der amerikanische Pontifex ausgerechnet dort so viele Menschen mobilisieren würde. 800.000 jubelten ihm auf den Straßen und Plätzen im Zentrum von Paris zu, 150.000 beteten und sangen mit ihm in Lourdes. Heike vermutet, dass es der Event-Charakter der Veranstaltungen war, der die Menschen so begeisterte. Andreas hält dagegen, dass wahrscheinlich kaum jemand „nur zum Spaß“ aufwendige Online-Anträge stellt, um fünf Uhr morgens aufsteht, stundenlange Sicherheitskontrollen über sich ergehen lässt und ewig am Straßenrand ausharrt, um dann seinen „Star“ nur kurz von weitem zu sehen. Da muss mehr dahinter stecken. Aber was genau ist das, und welche Auswirkungen wird der „Triumphzug durch Frankreich“ nicht zuletzt auf den Papst persönlich haben? Darum geht es heute in unserer Folge.
Leben wie ein Papst in Frankreich (#092)
Didengarkan// „Saß Pius VII. fünf Jahre bei Wasser und Brot im Kerker?“ // Heute geht es um Staat und Kirche in Frankreich, denn da fährt Papst Leo XIV. am Freitag hin, und Andreas reist mit. Während er die Koffer packt, erzählt er Heike, was der Papst jetzt in Frankreich alles so vor hat. Er wird erst in Paris den Verkehr lahmlegen, denn dort feiert er am Sonnabend eine gigantische Freiluftmesse vor 600.000 Menschen. Ein Andrang, den niemand erwartet hatte, und für den mehr Plätze und Straßen freigeräumt werden als zunächst geplant. Dann wird er im Wallfahrtsort Lourdes mit 150.000 Gläubigen einen Gottesdienst feiern und anschließend in Metz vor Staatsoberhäuptern aus ganz Europa für Frieden beten. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron allerdings wird, obwohl er Jesuitenschüler war und sich auf eignen Wunsch katholisch taufen ließ, zwar mit Leo XIV. sprechen, aber an keiner der Messen teilnehmen, und das liegt an der strikten Trennung von Kirche und Staat in seinem Land. Die hat tiefe historische Wurzeln, die…